Die Bauthermografie!

Was ist sie und was kann sie?

Zunächst habe ich festgestellt, dass viele begeistert sind von dieser Art Wärmequellen anzuzeigen.

Achtung für eine Thermografie braucht es einige Voraussetzungen um diese erfolgreich durchzuführen.

Zunächst einen konstanten Temperaturunterschied von >10 Kelvin im Normalfall.

Keinen Umwelteintrag z. B. durch Sonnenlicht.

Bei der Thermografie wird immer nur die reflekiterte Strahlung gemessen, d. H. die Inerpretation des Wärmebildes bedarf genauer Kentnisse der Situation und Umweltbedingungen.

So Kann z. B. eine im Westen aufgeheizte Wand nach Sonnenuntergang eine reflektiere Wärmestrahlung aufweisen, die aber nicht unbedingt mit Wärmeverlusten aus der Raumtemperatur zu erklären ist.

Eine Aufnahme die ich gemacht habe, zeigte eine Wärmeabgabe im Dachbereich, welche ich zunächst auf eine schlecht gedämmte Wand zurückgeführt habe, dann aber bei Betrachtgung der Umgebungsstrahlung feststellen mußte, dass der Einfluss des Mondlichtes in diesem Fall das Bild verfälscht hatte.

Auch sind Aufnahmen nur von einer Bauteilseite aus nur bedingt aussagekräftig.

Die Bauthermografie zeigt in der Regel die Fehlerquellen auf, den Wärmeverlust kann man aber nur schätzen.

Die Berechnung im Energieauweis dagegen geht von fehlerfreien Konstruktionen aus, und bildet die Wärmeverluste in den Konstruktionen in der Berechnung ab.

haupteinsatzgebiet der Bauthermografie ist das Feststellen der Schwachstellen bzw. bei Neuerrichtung die fehlerhaft eingebauten Dämmungen.

Auch Leckortungen können damit durchgeführt werden, oder bei genügendem Zeitaufwand auch Wärmeströme aufgezeit werden die im Betrieb entstehen. uvam.